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GEVEST-Pressespiegel vom 4.11.2026

Das Wichtigste in Kürze

Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher hält eine Zinserhöhung der EZB im Dezember für wahrscheinlich, falls die Preise auf dem aktuellen Niveau bleiben; für Immobilienfinanzierungen zeichnet sich damit keine Entlastung ab. Im Streit um den Systemrisikopuffer für Gewerbeimmobilienkredite weisen FMA und Nationalbank die Kritik der Immobilienwirtschaft zurück, das Finanzmarktstabilitätsgremium berät Anfang Dezember. Der OGH stellt klar, dass vor der Ehe in eine gemeinsame Wohnung investiertes Geld auch dann zurückgefordert werden kann, wenn der Rückfordernde die Scheidung allein verschuldet hat. Der europäische Gaspreis ist nach Angriffen der USA auf Ziele im Iran wieder gestiegen, in Wien werden Wasser, Kanal und Müll ab Jänner teurer. Im Handel liegen die Kollektivvertragsparteien mit 3,8 und 2,1 Prozent weit auseinander.

Immobilien & Wohnrecht

Systemrisikopuffer: FMA und Nationalbank weisen Kritik zurück

Die Finanzmarktaufsicht widerspricht der Wirtschaftskammer, wonach der sektorale Systemrisikopuffer für gewerbliche Immobilienfinanzierungen die Kreditvergabe lähme. Seit seiner Ankündigung sei die Neuvergabe von Gewerbeimmobilienkrediten gestiegen, im Juli 2026 um 15 Prozent im Jahresvergleich; höhere Kreditkosten gegenüber der Nullzinsphase seien nicht auf den Puffer zurückzuführen. Die FMA betont, dass die Maßnahme vom Finanzmarktstabilitätsgremium empfohlen wurde, in dem Finanzministerium, Fiskalrat, Nationalbank und FMA vertreten sind. OeNB-Ökonomen werfen der vom Raiffeisenverband beauftragten Wifo-Studie, auf die sich die Branche stützt, in einer Replik „konzeptionelle und methodische Schwächen“ vor. Für Bauträger wichtig: Der Puffer erfasst auch Kredite an gewerbliche Bauträger, die Wohnungen errichten, nicht aber private Wohnkredite und gemeinnützige Bauvereinigungen. Das Gremium tritt Anfang Dezember zu seiner nächsten Sitzung zusammen, bis Juli 2027 soll der Puffer planmäßig auf 3,5 Prozent steigen.

Quellen:

  • Die Presse, 03.11.2026 10:27 – <https://www.diepresse.com/41414539/kreditvergabe-fma-weist-kritik-der-immobilienwirtschaft-zurueck>
  • Der Standard, 03.11.2026 13:26 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347167/ist-die-bankenregulierung-schuld-dass-in-oesterreich-zu-wenig-gebaut-wird?ref=rss>

OGH: Rückforderung vorehelicher Investitionen in eine Wohnung trotz Scheidungsverschulden

Ein Paar hatte vor der Ehe gemeinsam eine Wohnung gekauft und dafür unterschiedlich hohe Eigenmittel eingebracht; nach der Scheidung und dem Verkauf erhielt die Frau einen überproportional hohen Anteil am Erlös. Der OGH bestätigte, dass der Mann den Mehrbetrag als Bereicherungsanspruch nach § 1435 ABGB zurückfordern kann, obwohl ihn das alleinige Verschulden an der Scheidung traf. Ausgeschlossen wäre der Anspruch nur, wenn der Zweck der Leistung in besonders treuwidriger Weise vereitelt wurde; schwere Eheverfehlungen allein genügen dafür nicht. Voreheliche Beiträge fallen nicht in das Aufteilungsverfahren, sondern sind in einem gesonderten Zivilverfahren geltend zu machen; ersetzt wird nur der Vorteil, der dem anderen Partner tatsächlich verblieben ist. Für die Vertragspraxis empfiehlt sich, bei gemeinsamem Erwerb vor der Ehe die Beiträge und ihre Behandlung im Trennungsfall schriftlich festzuhalten.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 08:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347059/kann-man-nach-einer-scheidung-geld-fuer-die-gemeinsame-wohnung-zurueckfordern?ref=rss>

Geförderter Wohnbau in Wien: Zugesagte Deckenkühlung fehlt

In der geförderten Wohnhausanlage „The Berres“ in der Berresgasse im 22. Bezirk mit 308 Wohnungen, die die Stadt mit knapp 28 Millionen Euro gefördert hat, wurden die Rohre für eine Deckenkühlung verlegt, das Kühlsystem selbst aber nicht fertiggestellt. Laut Mieterbeirat war die Kühlung bei der Übergabe mündlich zugesagt und von den Bauträgern Schwarzatal und ÖSW in einer Presseaussendung beworben worden; im Sommer wurden in den Wohnungen bis zu 35 Grad gemessen. Das ÖSW begründet den Verzicht mit nicht ausreichenden Fördermitteln, beziffert die Nachrüstung mit rund 800.000 Euro und räumt einen Kommunikationsfehler ein. Schwarzatal verweist darauf, dass die Kühlung weder in den Mietverträgen noch in den Vermarktungsunterlagen stand, und lehnt eine Mietminderung ab. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, Ausstattungsmerkmale in Werbung, Übergabe und Vertrag einheitlich darzustellen.

Quellen:

  • Falter, 04.11.2026 05:30 – <https://www.falter.at/morgen/20261104/wie-sicher-sind-die-wiener-linien>

Wiener Neustadt: Gemeindebauten an Investor Tojner verkauft

Der Investor Michael Tojner hat in Wiener Neustadt Gemeindebauten erworben, nach Darstellung des Falter zu einem sehr günstigen Preis, darunter die in den 1990er-Jahren errichtete Gustav-Kraupa-Wohnhausanlage auf dem Flugfeld, den letzten großen Gemeindebau der Stadt. Der Bericht rückt dabei die Rolle des früheren Bürgermeisters Peter Wittmann als langjährigen Berater Tojners in den Mittelpunkt.

Quellen:

  • Falter, 03.11.2026 17:00 – <https://www.falter.at/zeitung/20261103/mein-gemeindebau>

Wohnungseigentum: Glasfasereinbau braucht Mehrheitsbeschluss

Soll in einem Haus im Wohnungseigentum ein Glasfaserkabel verlegt werden, ist nach Auskunft einer Wohnrechtsexpertin ein Mehrheitsbeschluss der Eigentümer erforderlich; die Zustimmung jedes einzelnen Eigentümers ist demnach nicht nötig.

Quellen:

  • Kurier, 03.11.2026 09:34 – <https://kurier.at/wirtschaft/immo/wohnung-immobilien-mieter-verwalter-nachbar-kabel-glasfaser-einbau-zustimmung/403202665>

Wirtschaft & Konjunktur

Kocher: Zinserhöhung im Dezember wahrscheinlich

Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher bezeichnete die Inflationsgefahr in der ZiB 2 als „weiter hoch“ und hält eine Zinserhöhung im Dezember für wahrscheinlich, wenn sich die Preise nicht ändern; die Steuerlast in Österreich sei aus seiner Sicht zu hoch. Die Teuerung lag zuletzt bei 3,6 Prozent, eine Schnellschätzung für Oktober kündigte die Statistik Austria für Mittwoch an. Der EZB-Einlagensatz liegt nach Erhöhungen im Juni und September bei 2,5 Prozent, im Dezember wird nach Darstellung des Standard ein Schritt auf 2,75 Prozent erwartet. Parallel läuft die Suche nach einer Nachfolge für EZB-Präsidentin Christine Lagarde, die im Februar zurücktritt: Die Euro-Länder nominieren bis Freitag, die Finanzminister beraten am 9. November; genannt werden Pablo Hernández de Cos, Klaas Knot und Joachim Nagel. Für variabel finanzierte Immobilien und Neufinanzierungen ist damit eher mit weiter steigenden Zinsen zu rechnen.

Quellen:

  • Kleine Zeitung, 03.11.2026 22:36 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41417050/martin-kocher-in-der-zib2-die-inflationsgefahr-ist-weiter-hoch>
  • Kurier, 03.11.2026 22:55 – <https://kurier.at/wirtschaft/martin-kocher-zib-2-inflation-ezb/403202834>
  • ORF.at, 03.11.2026 19:57 – <https://orf.at/stories/3447007/>
  • Der Standard, 03.11.2026 14:30 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347313/ezb-kandidaten-fuer-lagarde-nachfolge-werden-bis-freitag-nominiert?ref=rss>
  • Der Standard, 03.11.2026 12:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000345892/anleihen-statt-sparbuch-was-anleger-jetzt-wissen-sollten?ref=rss>

Bankgewinne: ÖGB fordert Verdoppelung der Bankenabgabe

Nach einer Erhebung des ÖGB haben die österreichischen Banken im ersten Halbjahr 2026 insgesamt neun Milliarden Euro verdient, nach 11,5 Milliarden im gesamten Vorjahr; die Raiffeisen Bank International meldete nach drei Quartalen 1,13 Milliarden Euro. Der ÖGB führt das vor allem auf die risikolose Verzinsung von Überschussliquidität bei der Notenbank und die zögerliche Weitergabe höherer Zinsen an Sparer zurück und verlangt, die Stabilitätsabgabe von 500 Millionen auf eine Milliarde Euro zu verdoppeln, zweckgebunden für die Gesundheitsversorgung. Die Wirtschaftskammer bestreitet Übergewinne: Rund drei Viertel des Anstiegs seien Einmaleffekte, 40 Prozent der Gewinne stammten aus Zentral- und Osteuropa. Die OeNB schiebt nach dem Bericht Verluste von 5,2 Milliarden Euro vor sich her, Dividenden an die Republik sind bis in die 2030er-Jahre kaum zu erwarten.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 14:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347120/neun-milliarden-euro-gewinn-im-halbjahr-oegb-will-banken-zur-kasse-bitten?ref=rss>

Handels-KV: 3,8 gegen 2,1 Prozent

Auch die zweite Verhandlungsrunde für den Handelskollektivvertrag 2027 brachte keine Annäherung. Die GPA fordert 3,8 Prozent mehr Gehalt, einen Zuschlag ab der ersten Mehrarbeitsstunde, eine Einspringzulage, eine verbindliche Fünftagewoche und einen früheren Zugang zur sechsten Urlaubswoche; die Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent und eine Einmalzahlung von 350 Euro. Basis ist die rollierende Inflation von 3,3 Prozent, in den vergangenen drei Jahren lagen die Abschlüsse darunter. Der Handelsverband verweist auf durchschnittlich fünf Insolvenzen pro Tag und steigende Kosten für Personal, Mieten und Energie; laut Momentum-Institut verdient ein Fünftel der Handelsangestellten weniger als 2500 Euro brutto im Monat. Für Vermieter von Handelsflächen bleibt die Kostenlage der Mieter angespannt.

Quellen:

  • ORF.at, 03.11.2026 18:51 – <https://orf.at/stories/3447000/>
  • Kleine Zeitung, 03.11.2026 19:36 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41417046/handels-kv-arbeitgeber-bieten-2-1-prozent-mehr-gehalt-und-praemie>
  • Der Standard, 03.11.2026 15:30 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347314/niedrige-loehne-hohe-huerden-hartes-ringen-im-handel?ref=rss>

Insolvenzen im Bauumfeld: Betonmischanlagen-Hersteller Kaiser und Gropyus

Die Kaiser-Gesellschaft in Deutschfeistritz, seit 1973 Hersteller von Betonmischanlagen für Transportbeton- und Fertigteilwerke, ist insolvent; die Schulden betragen laut AKV und KSV1870 rund 3,6 Millionen Euro, 44 Dienstnehmer sind betroffen. Hohe Material- und Produktionskosten und verlustbringende Großprojekte setzten dem Unternehmen zu, ein Investoreneinstieg kam nicht zustande; es wird nicht fortgeführt, sondern liquidiert. Außerdem hat die Baufirma Gropyus mit Standort in Steinhaus für Tochtergesellschaften Insolvenzanträge gestellt, weil eine vertraglich vereinbarte Investorenfinanzierung ausblieb; das Unternehmen will sich neu aufstellen.

Quellen:

  • ORF.at, 03.11.2026 17:54 – <https://steiermark.orf.at/stories/3377986/>
  • Kleine Zeitung, 03.11.2026 17:24 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41416655/44-jobs-betroffen-steirischer-anlagenbauer-meldet-konkurs-an>
  • Oberoesterreichische Nachrichten, 03.11.2026 18:01 – <https://www.nachrichten.at/wirtschaft/standort-in-steinhaus-baufirma-gropyus-stellt-insolvenzantraege-fuer-tochterfirmen;art15,4228758#ref=rss>

Finanzchefs: Weniger Unsicherheit, Fokus auf Kostensenkung

Im CFO-Survey von Deloitte unter rund 240 Finanzverantwortlichen schätzen nur noch 46 Prozent die wirtschaftliche Unsicherheit als hoch ein, im Frühjahr waren es 62 Prozent. Als größte Risiken gelten ein erneuter Inflationsanstieg (mehr als sieben von zehn), steigende Energiepreise (68 Prozent) und geopolitische Risiken (59 Prozent). 87 Prozent halten Kostensenkungen für vorrangig, zwei Drittel wollen derzeit keine zusätzlichen Risiken in die Bilanz nehmen; Investitionen und Expansion in neue Märkte bleiben zurückhaltend.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 16:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347230/inflation-und-energiepreise-belasten-unternehmen-wollen-kosten-senken?ref=rss>

AMS-Chef Kopf skeptisch zu Strafen für Betriebe ohne Ältere

AMS-Vorstand Johannes Kopf hält wenig von einem Malus für Betriebe, die zu wenige Beschäftigte über 60 haben, da derzeit nur jeder 20. Beschäftigte über 60 sei; denkbar sei eher, die Freisetzung Älterer zu pönalisieren. Wegen des sinkenden Verhältnisses von Beschäftigten zu Pensionisten von derzeit 3:1 auf 2:1 im Jahr 2050 erwartet er, dass alle länger arbeiten müssen. Zu den Nachzahlungen an Bezieher mit niedrigem Einkommen sprach Kopf von mehr als 100.000 Betroffenen und rund 135 Millionen Euro, die Fälle würden einzeln durchgerechnet und automatisch ausbezahlt.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 07:39 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347205/wir-alle-werden-laenger-arbeiten-muessen-ams-chef-johannes-kopf-in-der-zib-2?ref=rss>

Benko-Prozess: Urteil für Donnerstag erwartet

Im Strafprozess am Landesgericht Innsbruck soll nach zwei Verhandlungstagen am Donnerstag das Urteil fallen. Im Kern geht es um eine persönliche Garantie, mit der Benko die Haselsteiner-Privatstiftung im November 2023 zur Überweisung von 4,99 Millionen Euro an die Signa Holding bewogen haben soll, 20 Tage vor deren Insolvenz; das Geld sollte den Sporthändler Sportscheck retten. Benko bestreitet, dass es sich um eine echte Garantie handelte, und auch, faktischer Geschäftsführer der Signa Holding gewesen zu sein; es gilt die Unschuldsvermutung.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 15:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347029/fuenf-millionen-notfallsgeld-und-ein-jagdgewehr-benko-steht-wieder-vor-gericht?ref=rss>

Steuer- & Unternehmensrecht

Steuerfreie Mitarbeitergutscheine: Studie empfiehlt höhere Grenzen

Derzeit sind Lebensmittelgutscheine bis zwei Euro pro Arbeitstag und Geschenkgutscheine bis 186 Euro pro Jahr von der Lohnsteuer befreit. Eine Berechnung des Economica Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass eine Anhebung dieser Grenzen Betriebe zu höherwertigen Gutscheinen veranlassen und den Konsum im Inland stärken würde, ohne dem Staat zusätzliche Kosten zu verursachen. Ein Gesetzesvorhaben dazu liegt nicht vor; für die Lohnverrechnung gelten weiterhin die bisherigen Beträge.

Quellen:

  • Die Presse, 03.11.2026 16:16 – <https://www.diepresse.com/41411275/wenn-firmen-ihren-mitarbeitern-gutscheine-schenken-staerken-sie-damit-die-wirtschaft>

Digitaler Beleg: Schleppender Start

Seit Oktober dürfen Betriebe Belege statt auf Papier auch digital ausgeben, eine langjährige Forderung der Wirtschaft. Bisher bieten das erst wenige Unternehmen an, zudem gibt es Bedenken beim Datenschutz; das Finanzministerium startet eine Kampagne, die auch die Steuermoral heben soll.

Quellen:

  • Kleine Zeitung, 03.11.2026 12:11 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41414684/ende-der-zettelwirtschaft-digitaler-beleg-kommt-nur-langsam-in-fahrt>
  • Kurier, 03.11.2026 13:48 – <https://kurier.at/wirtschaft/handel-einkaufen-registrierkassa-digitaler-kassenbon/403202712>

Energie & Bau

Gaspreis steigt nach US-Angriffen auf den Iran wieder

Nach Berichten über Angriffe des US-Militärs auf Ziele auf der iranischen Insel Qeschm stieg der Terminkontrakt TTF am Dienstag zeitweise auf 98,26 Euro je Megawattstunde, mehr als drei Prozent über dem Vortag. Am Montag war er wegen Entspannungssignalen auf 92,60 Euro gefallen, zuvor hatte er über 104 Euro gelegen; seit Jahresbeginn hat sich der Preis mehr als verdreifacht. Zusätzlich treiben Nachkäufe für die deutschen Speicher den Preis, die mit 61 Prozent deutlich schwächer gefüllt sind als vor einem Jahr mit etwa 75 Prozent. Für Gaskunden und die Betriebskostenplanung bleibt eine rasche Entspannung damit unwahrscheinlich.

Quellen:

  • Der Standard, 03.11.2026 12:00 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347285/europ228ischer-gaspreis-steigt-deutlich?ref=rss>
  • Kleine Zeitung, 03.11.2026 14:44 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41415247/nur-kurze-verschnaufpause-europaeischer-gaspreis-legt-wieder-zu>

Wien: Gebühren für Wasser, Kanal und Müll steigen ab Jänner

Ab 1. Jänner steigen in Wien die Gebühren für Wasser, Kanal und Müll; die Stadt begründet das mit der Inflation. Auch die Jahreskarte der Wiener Linien wird um knapp 20 Euro teurer, und wer viel Strom verbraucht, etwa für Wärmepumpe oder E-Auto, zahlt ab Jänner höhere Tarife. Die Abschleppgebühr der MA 48 ist bereits seit 1. November von 301 auf 355 Euro gestiegen. Hausverwaltungen sollten die höheren Gebühren in den Betriebskostenvorschreibungen für 2027 berücksichtigen.

Quellen:

  • Falter, 03.11.2026 17:00 – <https://www.falter.at/zeitung/20261103/was-wird-alles-teurer>

Elektrifizierung: Netzanschlüsse als Engpass für Investitionen

Nach einer Studie der Internationalen Energieagentur liegt der Stromanteil am Endenergieverbrauch in Österreich trotz viel erneuerbarer Erzeugung nur bei 22,6 Prozent und damit unter dem EU-Schnitt. Als größten Engpass nennt der Chef von Schneider Electric Österreich die Netzanschlusskapazitäten, auch große Stromspeicher würden erschwert. Die Österreich-Chefin von Holcim sagt, Investitionen in den Zementstandort würden zurückgestellt, solange die sichere Stromversorgung neuer Anlagen offen sei. Die Bundesregierung erarbeitet derzeit neue Energieleitlinien.

Quellen:

  • Die Presse, 03.11.2026 19:58 – <https://www.diepresse.com/41414352/schneller-wachsen-mit-strom-warum-der-standort-oesterreich-das-elektroauto-braucht>