GEVEST-Pressespiegel vom 31.8.2026
Das Wichtigste in Kürze
Die Energiepreise bleiben der bestimmende Kostenfaktor: Der Energiepreisindex stieg im Juli um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Pellets verteuerten sich um fast ein Drittel, und der europäische Gaspreis nähert sich nach neuen Militärschlägen im Iran-Krieg wieder seinem Rekordniveau – für Erdgas ist bei den Endkunden in den kommenden Monaten mit weiteren Erhöhungen zu rechnen. Zinsseitig deutet vieles auf eine Anhebung statt einer Senkung hin: Die EZB-Ratssitzung im September rückt näher, und auch der neue US-Notenbankchef schließt Senkungen aus. In der Bauwirtschaft schlägt die Marktlage auf die Substanz durch – die steirische Schaffer Holz meldete mit 29,3 Millionen Euro Passiva Insolvenz an. Wettbewerbs- und justizpolitisch stehen zwei Verfahren im Vordergrund: Die Bundeswettbewerbsbehörde ermittelt gegen Foodora wegen Missbrauchs der Marktmacht, und der Entwurf zur Bundesstaatsanwaltschaft ist nach 820 Stellungnahmen in der Begutachtung breit durchgefallen.
Immobilien & Wohnrecht
Kein einseitiges Teilkündigungsrecht für Mitmieter
Der Kurier behandelt in seiner Wohnrechtskolumne die Frage, ob der Vermieter den Vertrag ändern darf, wenn einer von mehreren Mietern auszieht. Für die Verwaltungspraxis ist das der laufend auftretende Fall der Mitmieterentlassung, der ohne Zustimmung aller Vertragsparteien nicht funktioniert.
Quellen:
- Kurier, 31.08.2026 07:00 – https://kurier.at/wirtschaft/immo/wohnung-immobilie-betriebskosten-vertrag-miete-auszug-befristung/403186706
Salzburg: Amtshaus-Areal soll gefördertem Wohnbau weichen
Anfang 2027 übersiedeln die Abteilungen aus dem Amtshaus der Salzburger Landesregierung in der Michael-Pacher-Straße ins neue Landesdienstleistungszentrum; das frei werdende Areal soll laut Regierungsübereinkommen für leistbares, gefördertes Wohnen genutzt werden. Eine Initiative fordert per Petition (rund 600 Unterschriften) eine gutachterliche Prüfung, ob Erhalt und Adaptierung des Bestands möglich wären. Bemerkenswert für die Praxis ist die im Beitrag geschilderte Erwartung, die Liegenschaft werde an die gemeinnützige gswb verkauft, noch bevor das Bieterverfahren eröffnet ist. Landesrat Zauner (FPÖ) knüpft eine Erhaltung an die wirtschaftliche Darstellbarkeit im Bestand, Bürgermeister Auinger (SPÖ) verweist darauf, dass Sanierungen meist teurer kämen als Abbruch und Neubau.
Quellen:
- Der Standard, 30.08.2026 15:00 – https://www.derstandard.at/story/3000000336862/initiativen-kaempfen-fuer-erhalt-des-alten-amtshauses-der-salzburger-landesregierung
Energie & Bau
Haushaltsenergie im Juli deutlich teurer – Treibstoffe treiben, Pellets springen
Der Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur stieg im Juli um 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und um 1,1 Prozent gegenüber Juni; die Energiepreise wuchsen damit erneut stärker als die allgemeine Teuerung. Die Entwicklung verlief uneinheitlich: Strom verbilligte sich im Jahresabstand um 10,4 Prozent, Gas verteuerte sich um 4,6 Prozent. Deutlich nach oben ging es bei Pellets (+31,3 Prozent), Heizöl (+26,9 Prozent), Brennholz (+5,2 Prozent) und Fernwärme (+2,1 Prozent), ebenso bei Diesel (+19,3 Prozent) und Superbenzin (+15,1 Prozent).
Für die Betriebskostenabrechnung relevant ist die Prognose: Weil Hitze und niedrige Wasserstände die Stromerzeugung dämpfen, die Gasspeicher langsamer befüllt werden und die Endkundenmärkte den Großhandelspreisen zeitverzögert folgen, rechnet die Energieagentur insbesondere bei Erdgas in den kommenden Monaten mit weiteren Erhöhungen im Endkundenbereich.
Quellen:
- Der Standard, 31.08.2026 08:17 – https://www.derstandard.at/story/3000000337639/haushaltsenergie-im-juli-sp252rbar-verteuert
- ORF.at, 31.08.2026 06:39 – https://orf.at/stories/3440716/
- Die Presse, 31.08.2026 06:56 – https://www.diepresse.com/41216840/haushaltsenergie-im-juli-spuerbar-verteuert
- OÖ Nachrichten, 31.08.2026 10:31 – https://www.nachrichten.at/wirtschaft/haushaltsenergie-wurde-im-juli-spuerbar-teurer;art15,4207067
Gaspreis nähert sich wieder dem Rekordniveau
Der Terminkontrakt TTF (Lieferung in einem Monat) wurde am Montag in Amsterdam mit 69,13 Euro je Megawattstunde gehandelt, gut 3 Prozent über dem Freitagswert und nur knapp unter dem Höchststand von etwas über 70 Euro aus dem März. Binnen drei Wochen hat sich Erdgas um rund ein Drittel verteuert. Treiber sind die erneuten gegenseitigen Militärschläge von USA und Iran samt Unsicherheit um die Straße von Hormuz sowie die vergleichsweise geringen Füllstände der europäischen Gasspeicher. Erdgas legte dabei stärker zu als Rohöl.
Quellen:
- Die Presse, 31.08.2026 10:21 – https://www.diepresse.com/41218419/europaeischer-gaspreis-klettert-wieder-richtung-rekordniveau
Wirtschaft & Konjunktur
Zinswende nach oben rückt näher
Zwei Beiträge deuten in dieselbe Richtung. Die Kleine Zeitung hält vor der EZB-Ratssitzung im September eine Zinsanhebung für wahrscheinlich. In den USA hat der neue Notenbankchef Kevin Warsh bei seinem Debüt in Jackson Hole Zinssenkungen eine Absage erteilt und sich zum Zwei-Prozent-Inflationsziel bekannt; die US-Inflation liegt bei hartnäckigen 3,7 Prozent, die nächste Zinsentscheidung fällt Mitte September. Für Finanzierungen und Projektkalkulationen heißt das: Das Zinstal, mit dem viele Kalkulationen noch rechnen, ist vorerst nicht in Sicht.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 30.08.2026 13:30 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41211966/warum-eine-weitere-erhoehung-der-zinsen-immer-naeher-rueckt
- Die Presse, 30.08.2026 15:13 – https://www.diepresse.com/41216232/neuer-us-notenbankchef-schreckt-den-finanzminister-und-die-maerkte
- Der Standard, 30.08.2026 17:06 – https://www.derstandard.at/story/3000000337611/fed-chef-auf-konfrontationskurs-mit-trump
Großinsolvenz in der steirischen Holzbranche
Die 1914 gegründete Schaffer Sägewerk-Holzexport GmbH aus Eppenstein (Bezirk Murtal) hat am Landesgericht Leoben ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Betroffen sind 69 Dienstnehmer und rund 100 Gläubiger; den Gläubigern wird eine Quote von 30 Prozent binnen zwei Jahren angeboten. Auslöser war eine Investition von 27 Millionen Euro in eine neue Produktionsanlage, die wegen technischer Probleme weder die nötige Verfügbarkeit noch die Maßhaltigkeit erreichte – in der Folge Reklamationen, abspringende Geschäftspartner und schließlich die Fälligstellung sämtlicher Kredite durch die finanzierende Bank. Erschwerend kommt ein trotz Absatzproblemen hohes Rundholzpreisniveau hinzu. Der Betrieb soll fortgeführt und ein Investor gesucht werden; vorübergehend wird von Zwei- auf Einschichtbetrieb umgestellt.
Abweichung zwischen den Medien: Beide Häuser nennen im Fließtext Passiva von 29,3 Millionen Euro gegenüber Aktiva von 4,5 Millionen; der Teaser der Presse spricht hingegen von „knapp 25 Millionen Euro“ Schulden. Maßgeblich sind die 29,3 Millionen.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 11:01 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41218511/schaffer-holz-insolvent-steirer-brachten-sanierungsantrag-ein
- Die Presse, 31.08.2026 11:25 – https://www.diepresse.com/41218771/grossinsolvenz-in-der-steirischen-saegewerks-und-holzbranche
Doppelbudget belastet Frauen stärker
Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut kommt in seinem „Gender Budgeting Report“ zum Ergebnis, dass Frauen bei einem Einkommensanteil von rund 40 Prozent 46 Prozent der Netto-Budgetkonsolidierung 2027 bis 2031 tragen. Sie verlieren jährlich 1,58 Prozent ihres Nettoeinkommens (Männer: 1,43 Prozent); über alle Maßnahmen gerechnet stehen 0,86 Prozent 0,70 Prozent gegenüber. Nur 2027 sind Männer geringfügig stärker belastet, weil die Senkung der Lohnnebenkosten erst 2028 greift. Konkret: Frauen stellen 68 Prozent der Geringverdiener, die höhere Arbeitslosenversicherungsbeiträge zahlen – 441 Millionen Euro jährlich gegenüber weniger als 200 Millionen bei den Männern.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 05:11 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41216818/momentum-frauen-von-budgetkuerzungen-staerker-betroffen
- ORF.at, 31.08.2026 06:37 – https://orf.at/stories/3440715/
- Der Standard, 31.08.2026 07:21 – https://www.derstandard.at/story/3000000337637/momentum-institut-frauen-von-budgetkuerzungen-ueberproportional-betroffen
- Kurier, 31.08.2026 07:40 – https://kurier.at/politik/inland/momentum-frauen-von-budgetkuerzungen-ueberproportional-betroffen/403187423
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 10:26 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41218086/einsparungen-beim-budget-belasten-frauen-noch-staerker
Einzelhandel: Depot-Insolvenz erfasst möglicherweise auch Österreich
Die Deko-Kette Depot (GDC Deutschland GmbH) stellt Ende September ihren Geschäftsbetrieb in Deutschland ein – binnen eines Jahres die zweite Zahlungsunfähigkeit. Die Mietverträge der verbliebenen rund 50 Filialen wurden gekündigt, 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. Inhaber Christian Gries will die Marke in eine andere Gesellschaft überführen und mit den Vermietern neue Mietverträge verhandeln. Über die österreichischen Filialen wird im Herbst entschieden. Für Vermieter von Einzelhandelsflächen ist der Fall ein Musterbeispiel für Nachverhandlung nach Kündigung.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 10:59 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41218515/nach-depot-insolvenz-in-deutschland-waechst-unsicherheit-bei-der
Arbeitsmarkt: Vollzeitanteil steigt wieder
Der Anteil ausgeschriebener Teilzeitstellen sinkt; die Kleine Zeitung führt das auf die schwächere Konjunktur und die geringere Nachfrage in traditionell teilzeitstarken Berufen zurück.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 09:12 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41217687/trendwende-am-arbeitsmarkt-vollzeitanteil-steigt-wieder
Steuer- & Unternehmensrecht
Bundeswettbewerbsbehörde ermittelt gegen Foodora – Vertragsklauseln im Visier
Die BWB hat ihre im März 2023 begonnene Branchenuntersuchung zu Online-Lieferplattformen abgeschlossen und Ermittlungen wegen des Verdachts auf Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung eingeleitet. Foodora hält 50 bis 60 Prozent des Marktes, Lieferando 40 bis 50 Prozent; befragte Wiener Betriebe erzielen 25 bis 30 Prozent ihres Gesamtumsatzes über Plattformen. Beanstandet werden Exklusivitätsvereinbarungen (bessere Konditionen gegen Pausieren auf Konkurrenzplattformen), enge Bestpreisklauseln, einseitige Vertragsänderungen sowie Strafgebühren von bis zu 10 Euro für Verzögerungen in der Zubereitung. Die Ergebnisse gingen zusätzlich an die KommAustria zur Prüfung nach dem Digital Services Act. Das Verfahren kann vor dem Kartellgericht landen oder eingestellt werden; es gilt die Unschuldsvermutung.
Über den Einzelfall hinaus interessant ist die Stoßrichtung: enge Bestpreis- und Exklusivitätsklauseln in Plattformverträgen geraten unter kartellrechtlichen Druck – ein Muster, das sich auf andere Vermittlungsplattformen übertragen lässt.
Quellen:
- Der Standard, 31.08.2026 10:21 – https://www.derstandard.at/story/3000000337666/bwb-ermittelt-gegen-foodora
- OÖ Nachrichten, 31.08.2026 10:19 – https://www.nachrichten.at/wirtschaft/foodora-und-lieferando-lieferdienste-im-visier-der-wettbewerbsbehoerde;art15,4207057
- Kurier, 31.08.2026 10:23 – https://kurier.at/wirtschaft/bwb-ermittelt-foodora-lieferando-essenszustellung/403187451
- Die Presse, 31.08.2026 10:26 – https://www.diepresse.com/41218422/wettbewerbsbehoerde-ermittelt-gegen-lieferdienste-foodora-und-lieferando
- ORF.at, 31.08.2026 10:36 – https://wien.orf.at/stories/3369156/
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 11:25 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41218473/ermittlungen-gegen-essenslieferant-foodora-wegen-monopolverdacht
Bundesstaatsanwaltschaft: Begutachtung endet mit breiter Ablehnung
Die zweimonatige Begutachtungsfrist zum Gesetzesentwurf endete am Montag; bis Sonntag waren 820 Stellungnahmen eingelangt. Vorgesehen ist eine dreiköpfige, weisungsfreie Spitze, bestellt auf sechs Jahre, vorgeschlagen von einer zehnköpfigen Auswahlkommission und bestätigt vom Nationalrat. Ablehnend äußerten sich unter anderem die Generalprokuratur („massive Verschlechterung gegenüber dem Status quo“), der OGH, die WKStA, die Oberstaatsanwaltschaften Graz, Innsbruck, Linz und Wien, die Richtervereinigung und der Österreichische Rechtsanwaltskammertag. Kern der Kritik: Die parteipolitische Einflussnahme werde durch die Rolle des Parlaments bei der Personalauswahl nicht beseitigt, sondern nur verlagert; der OGH warnt zusätzlich vor „vorauseilendem Gehorsam“ einzelner Staatsanwälte. Das Finanzministerium stößt sich an den Personalkosten. Justizministerin Sporrer (SPÖ) sieht den Entwurf als Diskussionsbasis. Da eine Zweidrittelmehrheit nötig ist und FPÖ wie Grüne ablehnen, ist der Entwurf in der vorliegenden Form nicht beschlussfähig.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 31.08.2026 05:05 – https://www.kleinezeitung.at/artikel/41216814/begutachtung-zu-bundesstaatsanwaltschaft-endet
- ORF.at, 31.08.2026 06:12 – https://orf.at/stories/3440370/
- Kurier, 31.08.2026 08:06 – https://kurier.at/politik/inland/bundesstaatsanwaltschaft-begutachtung-justiz-kritik/403187426
- Der Standard, 31.08.2026 08:38 – https://www.derstandard.at/story/3000000337644/bundesstaatsanwaltschaft-begutachtung-endet-heute-mit-viel-kritik
Signa: neue Vorwürfe gegen Benko – Urkundenfälschung und Krida
Die WKStA hat am 26. August neue Ermittlungen beauftragt. Benko soll Ende November 2023 auf einem echten Beschluss des Gesellschafterkomitees der Signa Holding vom 12. Dezember 2021 nachträglich die Unterschriften der Gesellschafter Töller, Tanner und Haselsteiner eingefügt haben; es geht um seinen Dienstvertrag, strafrechtlich um Urkundenfälschung nach § 223 Abs. 1 StGB. Das mutmaßliche Datum – 28. November 2023 – liegt einen Tag vor der Insolvenzanmeldung der Signa Holding. Hinzu kommen neue Krida-Vorwürfe: Zahlungen von rund 135.000 Euro Fuhrparkmiete und 123.000 Euro für Aufenthalte im Chalet N sowie Haftungsübernahmen von 3 Millionen Euro (Fortführungskaution) und 2 Millionen Euro (Beraterkosten) sowie eine Verpflichtungserklärung über rund 426.000 Euro Mietzins für die Villa N in Igls. Benkos Anwalt bestreitet: Der Beschluss sei „rein für die Buchhaltung nachgezogen“ worden und habe die bisherigen Konditionen unverändert fortgeschrieben; die Mittel stammten nicht aus Benkos Vermögen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quellen:
- Der Standard, 30.08.2026 12:58 – https://www.derstandard.at/story/3000000337589/neuer-vorwurf-benko-soll-einen-gesellschafterbeschluss-gefaelscht-haben
- OÖ Nachrichten, 31.08.2026 10:41 – https://www.nachrichten.at/wirtschaft/signa-neue-ermittlungen-und-krida-vorwuerfe-gegen-rene-benko;art15,4207069
OGH: Nachrangtafel gilt auch zugunsten des E-Scooter-Fahrers
Bei einem Unfall in einer Salzburger Wohngegend übersah eine Autofahrerin einen von links kommenden E-Scooter-Fahrer. Der OGH bestätigte, dass dem Verletzten der geforderte Schadenersatz von knapp 25.000 Euro dem Grunde nach zusteht – die Nachrangtafel kommt auch dem Rollerfahrer zugute. Die Höhe steht noch nicht endgültig fest.
Quellen:
- Die Presse, 31.08.2026 09:15 – https://www.diepresse.com/41214560/e-scooter-von-links-hatte-vorrang-schadenersatz
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