GEVEST-Pressespiegel vom 5.11.2026
Das Wichtigste in Kürze
Die Inflation in Österreich verharrt laut Schnellschätzung der Statistik Austria im Oktober bei 3,6 Prozent, im Euroraum erreicht sie mit 4 Prozent ein Dreijahreshoch; Energie verteuerte sich um 16,5 Prozent. Die Gasnetzentgelte steigen 2027 österreichweit um 7,2 Prozent, weil sich die Netzkosten auf immer weniger Kunden verteilen und Transiterlöse wegfallen. Ab 20. November gelten nach dem Verbraucherkreditgesetz 2026 auch zinsenfreie Ratenzahlungen und längere Zahlungsziele als Kredit, was auch Handwerksbetriebe betrifft. In Wien wird um die Umwandlung ganzer Wohnhäuser in Beherbergungsstätten gestritten, während in der Steiermark der Neubau gewerblicher Mietwohnungen 2027 stark einbrechen soll.
Immobilien & Wohnrecht
Wien: Umwandlung von Wohnungen in Beherbergungsstätten
In der Martinstraße 12 in Wien-Währing will der Eigentümer elf weitere Wohnungen in Unterkunftseinheiten umwidmen lassen; damit greift die seit Juli 2024 geltende Grenze von 90 Tagen touristischer Vermietung pro Jahr nicht mehr. Nach Daten der Grünen wurden heuer bis 10. Oktober 317 Anträge auf Umwandlung in Beherbergungsstätten gestellt, mehr als im ganzen Vorjahr mit 305; 85 sind bewilligt, 232 offen. Die beschlossene Novelle der Bauordnung verlangt, dass auch außerhalb von Wohnzonen mindestens 80 Prozent der Nutzflächen in den Regelgeschoßen für Wohnzwecke erhalten bleiben. Laut SPÖ gelten die neuen Bestimmungen für alle seit 11. Oktober eingereichten Verfahren, der Antrag für die Martinstraße wird nach Darstellung der Grünen noch nach alter Rechtslage beurteilt. Ab Jänner 2027 ist zudem ein Kurzzeitvermietungsregister verpflichtend, bei Verstößen drohen Strafen bis 50.000 Euro. Die Grünen fordern, Kurzzeitvermietung auf die eigene Wohnung während einer Abwesenheit zu beschränken und die 20-Prozent-Möglichkeit zu streichen.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 15:23 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347488/airbnb-in-wien-waehring-soll-ein-ganzes-wohnhaus-zum-ferienquartier-werden?ref=rss>
Steiermark: Gewerblicher Mietwohnungsneubau bricht 2027 ein
In der Steiermark wurden 2026 rund 3420 Wohneinheiten fertiggestellt, mehr als im Vorjahr, aber um 30 Prozent weniger als im Schnitt seit 2019; für 2027 erwartet die Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der WKO Steiermark 3500 Einheiten. Deutlich verschiebt sich das Angebot: Die Fertigstellung gewerblicher Mietwohnungen soll von 892 auf 202 sinken, jene gemeinnütziger Mietwohnungen von 710 auf 1067 steigen. Die Bautätigkeit konzentriert sich auf Graz und Graz-Umgebung mit 54 neuen Bauträgerprojekten in zwölf Monaten, in Bezirken wie Murau oder Voitsberg wurde jeweils nur ein Projekt ausgeschrieben. Gewerbliche Bauträger stellen in Graz 74 Prozent der Projekte; die Zahl der Pkw-Stellplätze ist auf einen pro Wohnung gesunken, nach 1,48 im Vorjahr.
Quellen:
- ORF.at, 04.11.2026 17:27 – <https://steiermark.orf.at/stories/3378095/>
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 14:30 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41415648/wohnbau-erlebt-umbruch-bei-steirischen-mietwohnungen>
Kärnten: U-Ausschuss zu Liegenschaftsverkäufen des Landes
Ein Untersuchungsausschuss im Kärntner Landtag prüft zwei Verkäufe von Landesliegenschaften. Zum Auftakt bekräftigte der Direktor des Landesrechnungshofs die Kritik der Prüfer an den Geschäften.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 16:09 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41418854/veraeusserung-von-kaerntner-landesvermoegen-u-ausschuss-startete>
Erste Wohnmesse am 8. November in Wien
Am Sonntag, 8. November, findet im Erste Campus beim Hauptbahnhof von 10 bis 18 Uhr die „Erste Wohnmesse“ mit 42 Ausstellern statt, darunter gewerbliche und gemeinnützige Bauträger sowie Maklerhäuser. Vorträge behandeln unter anderem Wohnfinanzierung, Wohnrecht, Grundbuch, Bestandssanierung und Energieeffizienz; der Eintritt ist frei.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 10:45 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347451/erste-wohnmesse-am-sonntag-in-wien-bei-freiem-eintritt?ref=rss>
Wirtschaft & Konjunktur
Inflation im Oktober bei 3,6 Prozent, Euroraum bei 4 Prozent
Laut Schnellschätzung der Statistik Austria lag die Inflation im Oktober wie im September bei 3,6 Prozent. Trotz der ab 1. Oktober erweiterten Spritpreisbremse stieg die Teuerung bei Energie auf 16,5 Prozent nach 15,1 Prozent im September, Nahrungsmittel, Tabak und Alkohol blieben im Jahresvergleich unverändert; wichtigster Treiber waren erneut die Dienstleistungen mit 4,1 Prozent. Im Euroraum erreichte die Inflation mit 4 Prozent ein Dreijahreshoch. Die Arbeiterkammer rechnet für September vor, dass rund 1,3 Prozentpunkte der Teuerung auf den Irankrieg zurückgehen und die Preiseingriffe der Regierung, darunter jene bei den Mieten, die Inflation um 0,8 bis 0,9 Prozentpunkte gedämpft haben. Weil 2027 befristete Maßnahmen wie die Senkung der Elektrizitätsabgabe auslaufen, erwartet sie zusätzlichen Preisdruck; das Momentum Institut verlangt, die neue Strompreisbremse vorzuziehen. Für wertgesicherte Mietverträge und die Betriebskostenplanung bleibt das Preisniveau damit hoch.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 09:08 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347315/inflation-bei-36-prozent-ein-drittel-der-teuerung-in-oesterreich-geht-auf-trumps-kappe?ref=rss>
- Die Presse, 04.11.2026 14:58 – <https://www.diepresse.com/41417448/euro-inflation-knackte-4-prozent-im-oktober-auch-in-oesterreich-bleibt-die-teuerung-trotz-spritpreisbremse-hoch>
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 09:06 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41416881/3-6-prozent-im-oktober-weiterhin-hohe-inflation-in-oesterreich>
- Kurier, 04.11.2026 09:28 – <https://kurier.at/wirtschaft/inflation-teuerung-oesterreich-oktober-energie-preise/403202874>
Zinsen: Kocher zum Zinsabstand zwischen Banken und Sparern
Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher räumte in der ZiB 2 ein, dass es problematisch sei, wenn Banken überschüssiges Geld zu 2,5 Prozent bei der Notenbank parken, Kunden aber weit weniger als ein Prozent erhalten; er erwartet, dass sich der Wettbewerb um Einlagen verschärft. Zur Bankenabgabe verwies er auf die Regierung und bezeichnete die Steuerlast in Österreich insgesamt als zu hoch. Laut Börsenberichten sind die Erwartungen an weitere EZB-Zinsschritte zuletzt wieder gestiegen.
Quellen:
- Die Presse, 04.11.2026 09:59 – <https://www.diepresse.com/41417456/was-kocher-nie-laut-sagen-wuerde-der-nationalbanker-in-der-zib-2>
- Der Standard, 04.11.2026 08:18 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347408/steuerlast-in-oesterreich-zu-hoch-nationalbanker-kocher-in-der-zib-2?ref=rss>
- Der Standard, 04.11.2026 12:41 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347492/wiener-boerse-mit-sehr-starken-kursgewinnen?ref=rss>
Gropyus: Verluste und Buwog-Beteiligung
Zu den Insolvenzanträgen für mehrere Tochtergesellschaften des Holzbau-Unternehmens Gropyus ist neu bekannt, dass die Gropyus AG in Wien selbst nicht betroffen ist; an ihr ist die Buwog Holding zu einem Viertel beteiligt. Die Bilanz 2025 weist einen Jahresfehlbetrag von 21 Millionen Euro und einen Bilanzverlust von 85 Millionen Euro aus. In Österreich errichtet Gropyus derzeit gemeinsam mit der Buwog ein erstes Projekt in Salzburg. Das Unternehmen nennt hohe Bau- und Finanzierungskosten sowie lange Genehmigungsverfahren als Belastung und spricht von weit fortgeschrittenen Gesprächen mit Investoren; welche Töchter betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 10:56 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347430/holzbau-start-up-gropyus-schickt-mehrere-toechter-in-insolvenz?ref=rss>
Insolvenzen: Domäne Lilienberg masseunzulänglich, Iventa
Im Konkurs der Domäne Lilienberg Weinbau GmbH aus dem Lilihill-Konglomerat von Franz Peter Orasch ist Masseunzulänglichkeit eingetreten; bekannt sind Passiva von zumindest vier Millionen Euro. Die Betriebsliegenschaft ist mit Pfandrechten belastet, der Erlös aus der bevorstehenden Zwangsversteigerung dürfte an die Bank fließen; die Gläubigerversammlung findet am 16. November statt. Auch bei der Lilihill Financial Services GmbH und der Holding Lilihill Capital Group liegt Masseunzulänglichkeit vor. Außerdem hat der 1991 gegründete Personalberater Iventa nach drei Jahren Rezession Konkursanträge gestellt und will sich neu aufstellen.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 05.11.2026 05:00 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41419921/adventmarkt-trotz-konkurs-im-konkurs-raetsel-um-lilihill-weingut>
- Oberoesterreichische Nachrichten, 04.11.2026 16:30 – <https://www.nachrichten.at/wirtschaft/personalfirma-iventa-stellt-konkursantrag-fuer-2-gesellschaften;art15,4229122#ref=rss>
Handels-KV: Nächste Runde am 17. November
Die Arbeitgeber legten ihrem Angebot von 2,1 Prozent und 350 Euro Einmalzahlung eine Analyse von 1242 Abschlüssen zugrunde, wonach die Rentabilität des Einzelhandels mit 2,6 Prozent nur halb so hoch sei wie jene der Gesamtwirtschaft und knapp ein Drittel des Umsatzes auf Fixkosten entfalle. Die Gewerkschaft hält dem nominell um 50 Prozent gestiegene Umsätze entgegen und verweist auf Gewinnausschüttungen von rund einer Milliarde Euro. Weiterverhandelt wird am 17. November.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 13:50 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347421/haendler-bieten-beschaeftigten-21-prozent-mehr-lohn-und-350-euro-einmalzahlung?ref=rss>
- Kurier, 04.11.2026 10:52 – <https://kurier.at/wirtschaft/kollektivvertrag-verhandlungen-handel-arbeitgeber-gegenangebot/403202938>
Industrie: Kein nachhaltiger Aufschwung in Sicht
Laut Konjunkturbarometer der Industriellenvereinigung ist ein nachhaltiger Aufschwung weiter nicht in Sicht. Während sich die Industrie österreichweit auf einem zarten Erholungskurs befindet, ist davon in der Steiermark noch wenig zu spüren.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 11:38 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41418130/ein-aufschwung-ist-in-der-steiermark-leider-noch-nicht-in-sicht>
- Kurier, 04.11.2026 13:08 – <https://kurier.at/wirtschaft/industrie-ruestungsexporte-konjunktur/403202972>
Steuer- & Unternehmensrecht
Verbraucherkreditgesetz 2026: Ratenzahlungen gelten ab 20. November als Kredit
Am 20. November tritt das Verbraucherkreditgesetz 2026 in Kraft, das eine EU-Richtlinie umsetzt. Künftig gelten auch zinsenfreie Finanzierungen als Kredit, etwa „buy now, pay later“, vom Händler gewährte Zahlungsfristen und Ratenkäufe; auch Kleinstkredite unter 200 Euro werden erfasst. Wer solche Finanzierungen anbietet, muss die Pflichten eines Kreditgebers erfüllen, von vorvertraglichen Informationen bis zur Bonitätsprüfung. Ausgenommen bleiben Zahlungsfristen bis 14 Tage, bei kleinen und mittleren Unternehmen bis 50 Tage, sofern der Händler den Aufschub selbst ohne Zahlungsdienstleister und ohne Mehrkosten gewährt. Betroffen sind ausdrücklich auch Handwerksbetriebe wie Installateure, Fensterbauer oder Photovoltaikanbieter, die Kunden bisher zinsfreie Raten eingeräumt haben; längere Ratenvereinbarungen werden nach Einschätzung eines Anwalts verkürzt oder über Banken finanziert werden müssen.
Quellen:
- Die Presse, 04.11.2026 06:30 – <https://www.diepresse.com/41403862/jetzt-kaufen-spaeter-zahlen-wird-es-bald-seltener-geben>
Corona-Hilfen: Rückforderung samt Zinsen bei Unternehmensgruppen
Ein Gastkommentar zweier Rechtsanwälte, deren Kanzlei mehrere betroffene Unternehmen vertritt, kritisiert die Abwicklung von Rückforderungen bei Unternehmensgruppen. Die Republik hatte Corona-Hilfen pro Gesellschaft ausgezahlt, die Europäische Kommission beanstandete später, dass die EU-Obergrenzen für die gesamte Gruppe gelten. Die Finanzverwaltung fordert nun Überzahlungen samt Zinsen ab dem Tag der Auszahlung zurück, hält aber zugleich unstrittig zustehende Förderungen aus anderen Töpfen zinsfrei zurück, bis die Rückzahlung erfolgt ist. Nach dem Rechenbeispiel der Autoren muss eine Gruppe dadurch für einen fiktiven Liquiditätsvorteil Zinsen von mehr als 100.000 Euro zahlen, obwohl ihr unter dem Strich jahrelang Geld vorenthalten wurde. Betroffene Gruppen sollten Rückforderungsbescheide auf diese Verrechnung hin prüfen lassen.
Quellen:
- Die Presse, 04.11.2026 15:32 – <https://www.diepresse.com/41403198/corona-hilfen-der-staat-laesst-sich-seine-fehler-verzinsen>
Energie & Bau
Gasnetzentgelte steigen 2027 um 7,2 Prozent
Die Netzentgelte für Gas steigen laut E-Control 2027 österreichweit um 7,2 Prozent, nach 16 Prozent 2025 und 18 Prozent 2026; sie machen rund ein Fünftel der Gasrechnung aus. Hauptgründe sind der sinkende Verbrauch und weniger Gaszählpunkte, die Zahl ist von 2015 bis 2024 um rund 156.000 auf etwa 1,2 Millionen gesunken, sowie der Wegfall von Transitgebühren: Die Fernleitung nach Italien ist nur noch zu rund zehn Prozent ausgelastet. Dazu kommen Kosten für den Anschluss von Biogasanlagen. Das Energieministerium arbeitet an einer Neufassung des Gaswirtschaftsgesetzes, um ein überdimensioniertes Netz zu vermeiden; Österreich ist mit der Umsetzung der EU-Gasbinnenmarktrichtlinie säumig. Auch in Kärnten steigen die Netzkosten deutlich, um rund 50 Euro pro Haushalt und Jahr und für die Industrie um über 13 Prozent. Für Gebäude mit Gasheizung ist bei den Betriebskosten 2027 mit weiter steigenden Netzkosten zu rechnen.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 15:11 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347419/teure-gasnetze-was-hinter-dem-hohem-anstieg-der-entgelte-steckt?ref=rss>
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 16:38 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41418777/wenn-monopolisten-gebuehren-erhoehen-baerendienst-fuer-energiewende>
EU-Energierichtlinien: Österreich mit Umsetzung im Verzug
Nach dem Fortschrittsbericht der EU-Kommission hat Österreich die Strommarktdesign-Richtlinie nur teilweise umgesetzt und für die Gasbinnenmarktrichtlinie, deren Frist am 5. August ablief, noch keine Umsetzungsmaßnahme gemeldet. Wegen der Energieeffizienz-Richtlinie, die bis 11. Oktober 2025 umzusetzen war, läuft wie gegen fast alle Mitgliedstaaten ein Vertragsverletzungsverfahren. Auch die Erneuerbaren-Richtlinie mit erleichterten Genehmigungen für Anlagen wurde kaum fristgerecht umgesetzt. Für Projekte, die auf vereinfachte Genehmigungsverfahren angewiesen sind, bleibt die Rechtslage damit offen.
Quellen:
- Die Presse, 04.11.2026 11:01 – <https://www.diepresse.com/41417485/wozu-beschliesst-man-in-bruessel-energiegesetze-wenn-man-sie-zu-hause-nicht-umsetzt>
E-Control: Mehr Verbrauch, Stromimporte und Rekord bei Anbieterwechseln
Im September stieg die Stromabgabe an Endkunden um 1,5 Prozent, der Gasverbrauch um 5,7 Prozent. Wegen extrem niedriger Wasserstände sank die heimische Stromerzeugung um 10,4 Prozent, die Importe stiegen um 39,6 Prozent; im Sommerhalbjahr ergibt sich ein Importsaldo von rund 2,6 Terawattstunden statt eines Exportüberschusses im Vorjahr. Die Gasspeicher waren Ende September mit 68,7 Terawattstunden um knapp ein Fünftel schwächer gefüllt als im Vorjahr, aber über dem Verbrauch des vergangenen Winters. Von Jänner bis September wechselten 326.732 Strom- und Gaskunden den Lieferanten, die höchste Wechselrate seit der Liberalisierung; die E-Control rät, vor dem Winter Preise zu vergleichen.
Quellen:
- Der Standard, 04.11.2026 06:24 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347398/e-control-strom-und-gasverbrauch-im-september-gestiegen?ref=rss>
- Kurier, 04.11.2026 06:28 – <https://kurier.at/wirtschaft/e-control-strom-gas-september-verbrauch/403202846>
- Der Standard, 04.11.2026 11:19 – <https://www.derstandard.at/story/3000000347469/e-control-wechselrate-bei-strom-und-gasvertr228gen-auf-rekordhoch?ref=rss>
Fernwärme Kapfenberg und Sanierungsförderung
In Kapfenberg wurde ein neuer Biomassekessel der Fernwärme in Betrieb genommen; bis 2028 sollen 80 Prozent der Haushalte anschließen können, die Stadt gibt vor, dass Fernwärme billiger sein muss als Gas. Der Miteigentümer des Fensterherstellers Internorm lobt die Aufstockung der Sanierungsförderung, wünscht sich aber effizientere Verwaltungsstrukturen.
Quellen:
- Kleine Zeitung, 04.11.2026 15:00 – <https://www.kleinezeitung.at/artikel/41419080/vorgabe-in-steirischer-stadt-fernwaerme-muss-billiger-sein-als-gas>
- Kurier, 05.11.2026 05:05 – <https://kurier.at/wirtschaft/internorm-ifn-standort-lohnkosten-energiekosten-sanierung-buerokratie/403201902>